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Mein Weg in die Photographie
Seit meinem 12. Lebensjahr beschäftige ich mich jetzt schon mit diesem
Thema. Es fing an in schwarzweiß mit einer Kamera des Formats 6x9 cm,
die ich von meinem Großvater geschenkt bekam. Nach einiger Zeit stieg
ich um auf Dias. Dieser Entschluss hatte schwerwiegende Konsequenzen.
Schwerwiegend vor allem deshalb, weil daraufhin tausende von Dias
entstanden mit allen damit verbundenen ( Lager - ) Problemen. So
vergingen die Jahre und mittlerweile hatte die Digitaltechnik auch in
der Photographie Einzug gehalten. Die Kameras waren immer noch sehr
teuer und die Auflösungen mit 3 Megapixeln für heutige Maßstäbe noch nicht
sehr hoch. Und doch entschloss ich mich mir eine dieser neumodischen
Dinger anzuschaffen. |
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Was mir als erstes sehr positiv
auffiel war, dass der "Film" nicht nach 36 Bildern voll war. Immerhin
100 Bilder passten auf die Speicherkarte. Wie jedes Ding hatte aber auch
diese Kamera einen entscheidenden Nachteil, sie hatte nur ein festes
Zoomobjektiv. Und so behielt ich die analoge Photographie bei. Bei dem
in den folgenden Jahren entbrannten Kampf digital gegen analog ging die
digitale Technik als Sieger hervor mit der Folge, dass die Filme und das
Zubehör immer teurer wurde. So reifte in mir der Entschluss, dass ich
wohl mit der Zeit gehen müsse. Schweren Herzens mottete ich meine
analoge Spiegelreflexkamera ein und ersetzte sie durch ein digitales Modell,
eine Canon EOS 350D mit der ich auch noch heute photographiere.
Volker Schmidt
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